Das "Märchen“ aus den „Unterhaltungen deutscher Ausgewanderter“ entstand während der Freundschaft Goethes mit Schiller.

Es erzählt die Geschichte der grünen Schlange und der schönen Lilie, des Alten mit der Lampe und der beiden Irrlichter, dem traurigen Jüngling und der geheimnisvollen Könige und von all denen, die sich schließlich „...zur rechten Stunde vereinigen...“, damit sich die Prophezeiung des Alten erfüllen kann.

Die Puppenbühne „Grüne Schlange“ führte das "Märchen“ erstmals im Goethejahr 1999 als Marionettenspiel auf. Seitdem fanden rund 40 Aufführungen an Schulen, heilpädagogischen Einrichtungen und an öffentlichen Orten in ganz Deutschland statt.

2008 entstand eine neue Bühne und Inszenierung. Nicht mehr ein 8 Meter breites Gerüst, sondern variable Transparente bilden den farbigen Hintergrund, vor dem große, stabgeführte Figuren von den sichtbaren Spielern bewegt werden. Farbige Schattenfiguren und Projektionen ergänzen die einzelnen Szenen.

Während ein Erzähler den Text spricht, erscheint so das Märchen als eine Folge bewegter Bilder, begleitet durch Klänge, Geräusche und Musik. Der Originaltext wurde so gekürzt, dass sich eine Spieldauer von 80 Minuten ergibt. 

Die Aufführung eignet sich für Kinder ab Schulalter und für Erwachsene.

Puppenbühne GrüneSchlange Frankfurt